Wieviel spart man mit einer Nettoversicherung?

Was interessiert Sie?
Besteht schon ein Netto-Vertrag?
Sie sind?
In welcher Region wohnen Sie?
Bitte haben Sie einen Augenblick Geduld ...

Ihre Sparmöglichkeiten werden berechnet.

Jetzt Auswertung erhalten

Lohnkostenoptimierung


Was ist eine Lohnkostenoptimierung?

LohnkostenoptimierungEine Lohnkostenoptimierung bietet Arbeitgebern die Möglichkeit, Lohnkosten zu senken. Im Gegensatz zu vielen anderen Maßnahmen in diesem Bereich entstehen Arbeitnehmern dadurch keine Nachteile. Sie profitieren im Gegenteil sogar davon, denn den Arbeitnehmern steht nach einer Lohnkostenoptimierung ein höheres Nettoeinkommen zur Verfügung als vor einer Lohnkostenoptimierung. Es kommt zu einer klaren Win-Win-Situation für beide Seiten.

Bei der Lohnkostenoptimierung werden systematische Teile des Brutto-Gehaltes durch ausgewählte Lohnbausteine ersetzt. Dabei handelt es um Zuwendungen, die per Gesetz teilweise oder sogar vollständig von der Lohnsteuer befreit und nicht sozialversicherungspflichtig sind. Solche Zuwendungen kommen daher in vielen Fällen in voller Höhe, ohne weitere Abzüge beim Arbeitnehmer an. Dem Arbeitnehmer steht damit im Vergleich zu einer gleichwertigen Brutto-Gehaltszahlung netto mehr Geld zur Verfügung. Gleichzeitig spart der Arbeitgeber seinen Anteil zur Sozialversicherung. Dadurch reduzieren sich seine Lohnkosten und das Unternehmen erhöht seine Liquidität.

Neben der finanziellen Entlastung ergeben sich aus einer Lohnkostenoptimierung für den Arbeitgeber weitere Vorteile. Die Lohnbausteine, die bei einer Lohnkostenoptimierung zum Einsatz kommen, sind bei Arbeitnehmern sehr beliebt. Mögliche Bausteine sind zum Beispiel:

  • Kostenübernahme für gesundheitsfördernde Maßnahmen
  • Zuschüsse zu Kinderbetreuungskosten

Wegen der großen Beliebtheit sind Lohnbausteine ein gutes Instrument, um neue Fachkräfte zu gewinnen und Mitarbeiter dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Aus Sicht von Unternehmen ist dieser Aspekt angesichts des zunehmenden Fachkräftemangels von noch größerer Bedeutung als die Reduzierung der Lohnkosten.


Wie funktioniert eine Lohnkostenoptimierung?

Eine Lohnkostenoptimierung lässt sich auf zwei unterschiedliche Weisen durchführen:

  1. In Form einer Gehaltsumwandlung, bei der ein Teil des bisherigen Bruttoeinkommens durch Lohnbausteine ersetzt wird.
  2. Als Alternative zu Lohnerhöhungen und Sonderzahlungen zusätzlich zum bisherigen Bruttoeinkommen.

Das Prinzip ist in beiden Fällen das gleiche. Der Arbeitgeber ersetzt einen Teil des Bruttogehaltes durch eine Arbeitgeberzuwendung. Der ersetzte Anteil des Bruttogehaltes entspricht dem Wert der Zuwendung.

Entscheidet sich ein Unternehmen für eine Lohnkostenoptimierung in Form einer Gehaltsumwandlung, bietet das einen klaren Vorteil. Die bestehenden Lohnkosten lassen sich spürbar senken. Allerdings erfordert diese Maßnahme ein gewisses Engagement des Arbeitgebers. Das liegt vor allem daran, dass dieses Vorgehen eine änderung bestehender Arbeitsverträge notwendig macht. Das setzt die Kooperation des jeweiligen Arbeitnehmers voraus.

In der Umsetzung deutlich einfacher ist es, Lohnbausteine als Alternative zu Lohnerhöhungen und Sonderzahlungen anzubieten. In diesem Fall ist es nicht notwendig, in bestehende Arbeitsverträge einzugreifen. Allerdings lassen sich dadurch nur Steigerungen der Lohnkosten reduzieren. Eine Optimierung bestehender Lohnkosten ist auf diese Weise nicht möglich.

Eine Lohnkostenoptimierung kann sowohl am Arbeitgeber als auch am Arbeitnehmer orientiert sein. Ist sie am Arbeitnehmer orientiert, ist das Ziel der Optimierung, dem Arbeitnehmer ein größtmögliches Nettogehalt zu ermöglichen. Die Arbeitgeberzuwendungen richten sich in diesem Fall maßgeblich nach dem Bruttowert des umgewandelten Gehaltes. Die Ersparnis für den Arbeitgeber beschränkt sich dann auf die Ersparnis des Arbeitgeberanteils zur Sozialversicherung.

Ist die Lohnkostenoptimierung am Arbeitgeber orientiert, richtet sich der Wert der Zuwendungen nach dem Nettowert des umgewandelten Bruttogehaltes. Der Arbeitnehmer hat in diesem Fall netto genauso viel zur Verfügung wie vor der Optimierung. Der Arbeitgeber spart in großem Umfang Lohnkosten.

In der Praxis bietet sich üblicherweise ein Mittelweg an, bei dem Arbeitgeber wie Arbeitnehmer deutlich profitieren.


Was sind steuerfreie Zuwendungen und welche Rolle spielen sie bei einer Lohnkostenoptimierung?

LohnkostenoptimierungZuwendungen eines Arbeitgebers an einen Arbeitnehmer gelten im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses als Arbeitslohn. Dieser ist prinzipiell steuerpflichtig. Es gibt jedoch eine Reihe von Ausnahmen, sogenannte steuerfreie Zuwendungen. Diese gelten grundsätzlich als Arbeitslohn, sind aber aufgrund der besonderen gesetzlichen Vorschriften von der Steuer befreit oder werden nur geringfügig pauschal besteuert.

Bei steuerfreien Zuwendungen handelt sich überwiegend um Sachzuwendungen oder die Gewährung von bestimmten Dienstleistungen. Für jede Zuwendung ist gesetzlich exakt geregelt, in welchem Umfang der Arbeitgeber sie gewähren darf. Ebenso ist für jede Art der Zuwendungen genau festgelegt, ob sie:

  • Von der Lohnsteuer befreit ist
  • Vergünstigt pauschal besteuert wird
  • Von der Abgabenpflicht zur Sozialversicherung befreit ist
  • Zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn zu gewähren ist

Von steuerfreien Zuwendungen sind formal und rechtlich sogenannte „nicht steuerbare Zuwendungen“ abzugrenzen. Sie unterliegen ebenfalls weder der Besteuerung noch der Sozialversicherungsabgaben-Pflicht. Nicht steuerbare Zuwendungen gelten rechtlich nicht als Arbeitslohn.

Sowohl steuerfreie Zuwendungen als auch nicht steuerbare Zuwendungen lassen sich im Rahmen einer Lohnkostenoptimierung als Lohnbausteine verwenden. Sie werden im Zuge der Lohnkostenoptimierung verwendet, um Teile des Bruttogehalts zu ersetzen.


Welche wesentlichen Bausteine zur Lohnkostenoptimierung gibt es?

Bei der Lohnkostenoptimierung können verschiedene Bausteine zum Einsatz kommen. In der Praxis haben sich einige Bausteine besonders bewährt. Sie bieten sich für eine Lohnkostenoptimierung an:

  • Betriebliche GesundheitsförderungArbeitgeber können ihren Mitarbeitern Maßnahmen zur Verbesserung des Gesundheitszustandes finanzieren. Dazu können sie entsprechende Maßnahmen im eigenen Unternehmen organisieren oder auch die Kosten für externe Angebote übernehmen. In Frage kommen zum Beispiel Kurse zur Rauchentwöhnung, Kurse für Rückenschule oder zur Stressbewältigung und -prävention. Wichtig ist, dass die Maßnahmen den Kriterien der Spitzenverbände der gesetzlichen Krankenkassen für gesundheitsfördernde Maßnahmen entsprechen. Bis zu 500 Euro pro Jahr und Mitarbeiter sind steuer- und sozialversicherungsfrei. Die Leistungen muss der Arbeitgeber zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewähren.
  • Betriebliche AltersvorsorgeBeiträge zur betrieblichen Altersvorsorge kommen ebenfalls als Bausteine zur Lohnkostenoptimierung in Frage. Dabei wird ein Teil des Bruttogehaltes vor Abzug von Steuern und Sozialversicherungsabgaben direkt in Beiträge zu einer betrieblichen Altersvorsorge umgewandelt. Auf diese Beiträge fallen somit weder Sozialversicherungsbeiträge noch Lohnsteuern an. Bis zu 4 Prozent der Beitragsbemessungsgrenze (West) der gesetzlichen Krankenversicherung lassen sich auf diese Weise pro Jahr umwandeln. Je nach Art der Versicherung können weitere 1.800 Euro steuerfrei umgewandelt werden. Auf diesen zusätzlichen Betrag müssen Sozialversicherungsbeiträge gezahlt werden.
  • KinderbetreuungskostenArbeitgeber können die Betreuungskosten für nicht schulpflichtige Kinder ihrer Mitarbeiter bis zum vollen Umfang übernehmen. Die Zahlungen sind von der Steuer sowie den Sozialversicherungsbeiträgen befreit. Zuschüsse zur Kinderbetreuung müssen zusätzlich zum geschuldeten Arbeitslohn gezahlt werden.
  • ErholungsbeihilfenErholungsbeihilfen kann ein Arbeitgeber seinen Mitarbeitern und deren Familien zu Erholungszwecken während des Urlaubs gewähren. Für den Arbeitnehmer beträgt die mögliche Beihilfe bis zu 156 Euro, für seinen Ehegatten 104 Euro und für jedes Kind noch einmal 52 Euro. Die Beihilfen unterliegen einer pauschalen Besteuerung, die der Arbeitgeber übernehmen kann. Es muss gewährleistet sein, dass die Beihilfen ausschließlich Erholungszwecken dienen.
  • Sachzuwendungen/GutscheineArbeitgeber können Mitarbeitern Sachen, Waren oder Dienstleistungen im Wert von bis zu 44 Euro pro Monat gewähren. In der Praxis geschieht das häufig in Form von Gutscheinen, die der Arbeitnehmer bei Dritten einlösen kann. Solange der Höchstbetrag eingehalten wird, unterliegen die Sachzuwendungen nicht der Steuer und sind beitragsfrei in der Sozialversicherung.

Worin unterscheidet sich eine Lohnkostenoptimierung von anderen Maßnahmen zur Kostenoptimierung?

LohnkostenoptimierungDie Lohnkostenoptimierung unterscheidet sich in einem ganz wesentlichen Punkt von anderen Maßnahmen, mit denen sich Lohnkosten optimieren lassen: Sie hat keinerlei Nachteile für den Mitarbeiter. Im Gegenteil: Er kann davon sogar profitieren. Es entsteht eine Win-Win-Situation für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.

Lohnkürzungen, Stundenreduzierungen oder Entlassungen stoßen bei Arbeitnehmern zu Recht auf energischen Widerstand. Solche Maßnahmen sind äußerst unpopulär und schaden dem Ruf des Unternehmens. Gleichzeitig wirken sie sich negativ auf die Motivation der Mitarbeiter aus. Kurzfristig bringen solche drastischen Maßnahmen den gewünschten Erfolg. Langfristig schaden sie dem Unternehmen jedoch mehr als sie nützen.

Anders verhält es sich bei Lohnkostenoptimierungen. Der Mitarbeiter muss keine Einbußen bei seinem Einkommen hinnehmen. In den meisten Fällen steht ihm nach einer Optimierung der Lohnkosten netto mehr zur Verfügung als vor der Optimierung. Daher stößt eine Lohnkostenoptimierung auf eine entsprechend große Akzeptanz.


Kann ich eine Lohnkostenoptimierung nur auf bestehende Gehälter anwenden?

Eine Lohnkostenoptimierung lässt sich sowohl auf bestehende als auch auf zukünftige Gehälter anwenden. Die beiden Möglichkeiten haben unterschiedliche Auswirkungen. Mit einer Anwendung der Lohnkostenoptimierung auf bestehende Gehälter lassen sich die aktuellen Lohnkosten spürbar senken, jedochist die Auswahl an möglichen Lohnbausteinen dabei einschränkt.

Alternativ kann eine Lohnkostenoptimierung auch für künftige Gehälter genutzt werden. In diesem Fall können Arbeitgeber ihren Mitarbeitern bei anstehenden Lohnerhöhungen Lohnbausteine anstelle einer Erhöhung des Bruttogehaltes anbieten. Auch Sonderzahlungen lassen sich auf diese Weise ersetzen. Bei dieser Variante der Lohnkostenoptimierung können insbesondere künftige Steigerungen der Lohnkosten verringert werden. Es ist jedoch nicht möglich, bestehende Lohnkosten auf diese Weise zu reduzieren.

Welche der beiden Varianten im Einzelfall sinnvoller ist, lässt sich pauschal nicht sagen. Das hängt von den Zielen des Unternehmens und der der Unternehmenssituation ab.


Wer profitiert von einer Lohnkostenoptimierung?

Ein entscheidender Vorteil der Lohnkostenoptimierung besteht darin, dass sie sowohl Arbeitgebern als auch Arbeitnehmern Vorteile bringt. In welchem Maße die beiden Parteien davon , hängt von der Umsetzung der Lohnkostenoptimierung ab. Sie kann sowohl auf den Arbeitgeber als auch auf den Arbeitnehmer ausgerichtet sein.

Ist sie vorrangig auf den Arbeitgeber ausgerichtet, steht die Reduzierung der Lohnkosten im Vordergrund. Dem Arbeitnehmer entstehen keine finanziellen Nachteile, da ihm nach der Optimierung netto genauso viel Geld zur Verfügung steht wie vorher. Ist die Lohnkostenoptimierung hingegen vorrangig auf den Arbeitnehmer ausgerichtet, steht die Optimierung des Nettoeinkommens im Vordergrund, ohne dass dem Arbeitgeber dadurch zusätzliche Kosten entstehen. Die Einsparungen im Bereich der Lohnkosten sind in diesem Fall deutlich geringer.

Zwischen diesen beiden Extremformen ist auch ein Mittelweg möglich.


Welche Vorteile bietet eine Lohnkostenoptimierung Arbeitgebern und Arbeitnehmern?

Durch die Reduzierung der Lohnkosten verschafft eine Lohnkostenoptimierung Arbeitgebern zuerst einmal eine höhere Liquidität. Neben diesem direkten und offensichtlichen Vorteil gibt es aber noch eine Reihe weiterer Vorteile. Dazu zählen:

  • Bindung von Mitarbeitern an das eigene Unternehmen
  • Vorteile bei der Gewinnung neuer Fachkräfte
  • Positives Image des Unternehmens

Diese Vorteile ergeben sich insbesondere aus den verwendeten Lohnbausteinen. Leistungen wie eine betriebliche Altersvorsorge bieten den Arbeitnehmern eine zusätzliche und bessere Absicherung im Alter. Derartige Leistungen eines Arbeitgebers sind für Arbeitnehmer durchaus attraktiv und keineswegs selbstverständlich. Dementsprechend positiv wirken sie.

Durch eine Verbesserung ihres Nettoeinkommens steht ihnen nach einer Lohnkostenoptimierung mehr Geld zur Verfügung. Die gleichzeitige Reduzierung des Bruttoeinkommens kann sich zusätzlich steuerlich günstig auswirken.


Hat eine Lohnkostenoptimierung Nachteile für Arbeitnehmer?

LohnkostenoptimierungEine Lohnkostenoptimierung bietet Arbeitgebern und Arbeitnehmern zahlreiche Vorteile. Speziell für Arbeitnehmer gibt es allerdings auch einen Nachteil, der sich sich jedoch einfach ausgleichen lässt.

Durch eine Optimierung der Lohnkosten kommt es zu einer Reduzierung des Bruttoeinkommens, beziehungsweise das Bruttoeinkommen steigt anders als wie bei einer regulären Bruttolohnerhöhung nicht weiter an. Das bedeutet, dass der Arbeitnehmer einen geringeren Beitrag zur Sozialversicherung zahlt. Doch das hat nicht zur Folge, dass der Arbeitnehmer in allen Bereichen mit niedrigeren Leistungen rechnen muss. In der gesetzlichen Krankenversicherung haben Arbeitnehmer unabhängig von der Höhe ihrer Beiträge Anspruch auf die gleichen Leistungen. Anders verhält es sich jedoch im Bereich der gesetzlichen Rentenversicherung. Hier bedeuten geringere Beiträge geringere Rentenleistungen. . Auch in der Arbeitslosenversicherung und beim Krankentagegeld können sich geringere Sozialversicherungsbeiträge bei den Leistungen bemerkbar machen.

Diese negativen Auswirkungen sollten Arbeitgeber bei einer Lohnkostenoptimierung berücksichtigen und für einen angemessenen Ausgleich sorgen. Dazu können sie die betriebliche Altersvorsorge in die Lohnkostenoptimierung einbeziehen. Auf diese Weise lassen sich die reduzierten Rentenansprüche ausgleichen.

In der Zusammenarbeit mit VINEA werden die „Nachteile“ mit Nettoprodukten, sowohl für die Arbeitslosenversicherung, Rentenversicherung und gesetzliche Krankenversicherung mehr als ausgeglichen, sogar überkompensiert.


Wie lassen sich mit einer Lohnkostenoptimierung neue Mitarbeiter gewinnen?

Die Gewinnung neuer Mitarbeiter ist einer der Vorteile, der sich aus einer Lohnkostenoptimierung ergibt.

Speziell für junge Menschen ist die Höhe des Gehaltes nicht mehr der ausschlaggebende Faktor bei der Suche nach einem geeigneten Arbeitsplatz. Eine zusätzliche soziale Absicherung oder auch eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf gewinnen dagegen immer mehr an Bedeutung.Dazu zählen zum Beispiel eine betriebliche Altersvorsorge, Maßnahmen zur Förderung der Gesundheit oder die Unterstützung bei der Kinderbetreuung.

Genau diese gewünschten Leistungen können Arbeitgeber mit den Lohnbausteinen anbieten, die zur Lohnkostenoptimierung eingesetzt werden. Unternehmen zeigen damit soziale Verantwortung und verschaffen sich einen klaren Wettbewerbsvorteil gegenüber anderen Unternehmen im Wettbewerb um qualifizierte junge Fachkräfte. Angesichts der zu erwartenden demografischen Entwicklung und dem daraus resultierenden zunehmenden Fachkräftemangel wird dieser Punkt in Zukunft eine immer größere Rolle spielen.


Mit Lohnkostenoptimierung Unternehmen für die Zukunft ausrichten?

Der bereits heute deutlich spürbare Fachkräftemangel macht es Unternehmen immer schwerer, die benötigten Fachkräfte für ihr Unternehmen zu finden. Mindestens ebenso wichtig wie die Gewinnung neuer Fachkräfte ist aber auch die Bindung von Mitarbeitern an das Unternehmen.

In einigen Berufsgruppen befinden sich Arbeitnehmer in der komfortablen Situation, auf ein größeres Stellenangebot zu treffen und sich damit ihren Arbeitgeber auswählen zu können. Das betrifft auch Arbeitnehmer in einer festen Anstellung. Sind sie mit ihrem Arbeitgeber unzufrieden, sind sie eher geneigt, zu einem anderen Unternehmen zu wechseln. Zufriedene Mitarbeiter haben dazu in der Regel weniger Anlass.

Lohnbausteinen einer Lohnkostenoptimierung können wie der Mitarbeitergewinnung für mehr Zufriedenheit der Mitarbeiter sorgen und die Loyalität gegenüber dem Arbeitgeber festigen. Nicht zuletzt steigen die Motivation und die Leistungsbereitschaft der Belegschaft.

Alles in allem wirken sich die Maßnahmen einer Lohnkostenoptimierung positiv auf das Betriebsklima aus und sorgen für zufriedene und loyale Mitarbeiter, die dem Unternehmen langfristig zur Verfügung stehen.


Wie setze ich eine Lohnkostenoptimierung in meinem Unternehmen um?

Die Umsetzung einer Lohnkostenoptimierung im Unternehmen richtet sich vor allem nach der Art der Optimierung. Zu unterscheiden ist dabei, ob die Lohnkostenoptimierung angewendet werden soll auf:

  • Bestehende Lohnkosten
  • Künftige Lohnkosten

LohnkostenoptimierungSollen bestehende Lohnkosten optimiert werden, sind verschiedene Maßnahmen notwendig. Die größte Herausforderung stellt dabei in den meisten Fällen eine änderung bestehender Arbeitsverträge dar. Eine solche Maßnahme ist grundsätzlich nur in Kooperation mit jedem einzelnen Arbeitnehmer möglich. Das bedeutet gleichzeitig auch, dass Arbeitnehmer über die geplanten Maßnahmen informiert und von Vor- und Nachteilen überzeugt werden müssen.

Hat der Arbeitnehmer die Vorteile einer Lohnkostenoptimierung für sich erkannt, gilt es, passende Lohnbausteine auszuwählen und die Maßnahmen vertraglich zu fixieren. In einem letzten Schritt muss schließlich in der Lohnbuchhaltung die neue Situation berücksichtigt werden.

Soll die Lohnkostenoptimierung auf künftige Lohnkosten angewendet werden, entfällt die Anpassung bestehender Arbeitsverträge, wodurch der Aufwand etwas geringer ausfällt.


Worauf müssen Unternehmen bei einer Lohnkostenoptimierung besonders achten?

Bei einer Lohnkostenoptimierung müssen Unternehmen unterschiedliche Dinge beachten. Zu den wichtigsten Punkten zählen:

  • Auswahl passender Lohnbausteine (ggf. für jeden einzelnen Mitarbeiter)
  • Rechtliche Absicherung aller Schritte
  • Korrekte Anpassung und Neuberechnung der Sozialversicherungsbeiträge

Die Auswahl der passenden Lohnbausteine stellt einen wichtigen Schritt dar. Die Lohnbausteine sollten auf die Unternehmenssituation, die geplanten Maßnahmen und letztlich jeden einzelnen Arbeitnehmer ausgerichtet werden. So kommen für eine Gehaltsumwandlung nur Lohnbausteine ohne Zusätzlichkeitserfordernis in Frage. Das sind solche Bausteine, die nicht zusätzlich zum ohnehin geschuldeten Arbeitslohn gewährt werden müssen.

Darüber hinaus ist es wichtig, die Lohnbausteine nach den Bedürfnissen des Arbeitnehmers auszuwählen. Ein Arbeitnehmer, der keine Kinder hat, kann mit einem Kinderbetreuungskostenzuschuss ebenso wenig anfangen wie ein Arbeitnehmer, der kein Auto besitzt, mit Tankgutscheinen.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die rechtliche Absicherung aller Maßnahmen. Das gilt gleichermaßen für arbeits- sowie sozialversicherungs- und steuerrechtliche Belange. Aus diesem Grund empfiehlt es sich, bei einer Lohnkostenoptimierung grundsätzlich eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen. Auf diese Weise kann zum Beispiel auch sichergestellt werden, dass Sozialversicherungsbeiträge nach einer Lohnkostenoptimierung korrekt neu berechnet und abgeführt werden. Nicht zuletzt trägt eine professionelle Beratung und Umsetzung dazu bei, bei einer Lohnkostenoptimierung die besten Ergebnisse für das Unternehmen und die Mitarbeiter zu erzielen.