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Nettopolice Definition

Frau informiert sich online über Nettopolice DefinitionBisher sind Nettopolicen in Deutschland eher selten zu finden. Vielen Versicherungsnehmern sind sie daher noch unbekannt. Per Definition sind Nettopolicen Versicherungstarife, die netto kalkuliert werden. Alle Kosten für die Beratung und die Vermittlung des Tarifes sind herausgerechnet. Das bedeutet für den Versicherungsnehmer, dass er nach Abschluss einer Nettopolice mit seinen Versicherungsbeiträgen ausschließlich die vereinbarte Versicherungsleistung finanziert. Für die Beratungsleistungen und die Vermittlung zahlt der Versicherungsnehmer ein separates Honorar an den Makler, der diese Leistungen für ihn erbracht hat. Aus diesem Grund werden Nettopolicen mitunter auch als Honorartarife bezeichnet. Ihre Vorteile spielen Nettotarife vor allem im Bereich der kapitalbildenden Versicherungen aus, wie zum Beispiel der privaten Altersvorsorge.

In der separaten Bezahlung des Versicherungsmaklers besteht ein klarer Unterschied zu den in Deutschland deutlich stärker verbreiteten Provisionstarifen. Diese werden analog zu den Nettotarifen häufig auch als Bruttotarife bezeichnet. Bei diesen Tarifen erhält der Makler für seine Leistungen vom Versicherungsanbieter eine vereinbarte Provision für jeden abgeschlossenen Vertrag. Anschließend verrechnet der Versicherungsanbieter diese Provision in der Anfangszeit nach Vertragsabschluss mit den Versicherungsbeiträgen des Versicherungsnehmers. Konkret bedeutet das, dass der Versicherer in der ersten Zeit nach Abschluss des Versicherungsvertrages einen bestimmten Anteil von den gezahlten Versicherungsbeiträgen abzieht.

Nettopolice Definition – Welche Vorteile ergeben sich?

Aus der Nettopolice Definition ergibt sich eine klare Trennung der Kosten für Vermittlung und Beratung von den Versicherungsbeiträgen. Das bringt für Versicherungsnehmer verschiedene Vorteile mit sich:

  • Hohe Kostentransparenz
  • Klarheit, wieviel Geld in das Versicherungsprodukt fließt
  • Schneller Vermögensaufbau
  • Hohe Flexibilität

Die hohe Kostentransparenz ergibt sich vor allem daraus, dass der Versicherungsnehmer den Makler für seine Beratungs- und Vermittlungsleistungen separat bezahlt. Er weiß daher exakt, was ihn diese Dienstleistungen gekostet haben. Weil von den Versicherungsbeiträgen keine Abzüge für Provisionen erfolgen, weiß der Versicherte außerdem auch genau, wieviel er in das Versicherungsprodukt investiert. Gleichzeitig erfolgt aus dem gleichen Grund im Vergleich zu Provisionstarifen ein schnellerer Vermögensaufbau. Das liegt daran, dass die Beiträge ohne Abzüge für Provisionen ab der ersten Beitragszahlung in die zugrundeliegenden Anlageprodukte fließen und auf diese Weise zum Kapitalaufbau beitragen.

Ein weiterer Vorteil ergibt sich zwar nicht direkt aus der Definition der Nettopolice. Er kennzeichnet jedoch nahezu alle Nettopolicen bei verschiedenen Anbietern. Den allermeisten Nettotarifen ist eine sehr hohe Flexibilität gemeinsam. Das ist für Versicherungsnehmer heutzutage immer wichtiger, da kaum noch jemand weiß, welche Wendungen das Leben für ihn bereithält. Bei Nettotarifen können Versicherte daher in der Regel problemlos und unkompliziert:

  • Beitragszahlungen erhöhen
  • Beitragszahlungen reduzieren
  • Beitragszahlungen vorübergehend aussetzen
  • Kapital teilweise oder vollständig zu entnehmen

Geschäftsgespräch Nettopolice DefinitionDie Versicherungsnehmer sollten sich jedoch immer darüber im Klaren sein, dass sich jede Veränderung der Versicherungsbeiträge oder eine Kapitalentnahme direkt auf die zu erwartenden Erträge der Versicherung auswirkt. Neben der flexiblen Anpassung der Beitragszahlungen können Versicherungsnehmer bei vielen Tarifen zwischen verschiedenen Kapitalanlagen wählen, in die ihre Beiträge fließen sollen. Sie können damit ihre private Altersvorsorge individuell an ihre Sicherheitsbedürfnisse und Ertragserwartungen anpassen.

Deshalb lohnt sich der Abschluss einer Nettopolice

Der Abschluss einer Nettopolice ist für Versicherungsnehmer mit verschiedenen Vorteilen verbunden. Neben einer besonders hohen Transparenz und großer Flexibilität gibt es handfeste weitere Punkte, die dafür sorgen, dass sich der Abschluss einer Nettopolice für Versicherungsnehmer lohnt:

  1. Höherer Rückkaufwert im Falle einer Vertragskündigung
  2. Höhere Erträge

Auch diese beiden Punkte hängen direkt damit zusammen, dass bei einer Nettopolice die Versicherungsbeiträge von den Kosten für Beratung und Vermittlung getrennt sind. Dieser Unterschied zu Provisionstarifen hat gerade in der Anfangszeit nach Abschluss eines Versicherungsvertrages große Auswirkungen.

Weil der Versicherungsanbieter bei Nettotarifen keine weiteren Kosten für Provisionen von den Versicherungsbeiträgen abzieht, fließen die Versicherungsbeiträge von Anfang an direkt und in deutlich höherem Umfang als bei Bruttotarifen in den Kapitalaufbau. Das sorgt dafür, dass der Rückkaufswert im Falle einer Kündigung bei Nettopolicen im Vergleich zu Bruttotarifen spürbar höher ist. In Verbindung mit den zum Teil sehr langen Laufzeiten im Bereich der privaten Altersvorsorge sorgt der schnelle Kapitalaufbau außerdem für höhere Erträge. Zinsen und Zinseszinsen summieren sich über den langen Zeitraum zu erheblichen Beträgen.

Wo kann ich eine Nettopolice abschließen?

Eine Nettopolice können Interessenten über einen Versicherungsmakler abschließen. Voraussetzung ist natürlich, dass der Makler Nettopolicen anbietet. Da diese Policen in Deutschland bislang noch eher unüblich sind, hat nicht jeder Makler solche Tarife auch automatisch im Angebot. Inzwischen nehmen aber immer mehr Makler neben Provisionstarifen auch Honorartarife in ihr Angebot mit auf. Das hat für Kunden einen großen Vorteil. Der Makler kann sie ganz nach ihren Bedürfnissen beraten und ihnen den Tarif vermitteln, der für die Versicherten am besten geeignet ist.

Bei allen Vorteilen, die Honorartarife mit sich bringen, können je nach Versicherungsnehmer auch Provisionstarife im Einzelfall besser geeignet sein. Das hängt ganz entscheidend von der individuellen Situation und den Bedürfnissen jedes einzelnen Versicherungsnehmers ab. Ein Makler, der sowohl Honorar- wie auch Provisionstarife anbietet, kann den Tarif empfehlen und vermitteln, der am besten zu den individuellen Gegebenheiten des Versicherungsnehmers passt.

Neben Versicherungsmaklern, die sowohl Provisions- wie auch Honorartarife anbieten, gibt es auch Honorarberater, die ausschließlich Nettopolicen vermitteln. Auch bei diesen Honorarberatern können Interessenten eine Nettopolice abschließen.

Worauf sollte ich bei einer Honorarberatung achten?

Mann informiert sich online über Nettopolice DefinitionEine Nettopolice enthält per Definition keine weiteren Kosten für Vermittlung und Beratung. Diese Kosten muss der Versicherungsnehmer separat bezahlen. Hierin besteht ein Unterschied zu den weit verbreiteten Provisionstarifen. Für Versicherungsnehmer sind Beratung und Vermittlung gegen Honorar bislang noch ungewohnt. Daher sollten Interessenten bei einer Honorarberatung auf einige Punkte achten.

Wichtig sind vor allem:

  1. Unterscheidung von Vermittlung und Beratung
  2. Honorarvereinbarung im Vorfeld der Beratung oder Vermittlung

Zwischen einer Honorarvermittlung und einer Honorarberatung gibt es einen entscheidenden Unterschied. Bei der Vermittlung schuldet der Berater dem Versicherungsnehmer die erfolgreiche Vermittlung eines geeigneten Versicherungstarifes. Nur beim Abschluss einer Versicherung hat er auch Anspruch auf sein Honorar. Bei einer Honorarberatung ist das anders. Hier schuldet der Berater lediglich die reine Beratung. Er hat Anspruch auf sein Honorar, wenn er dem Beratenen einen oder mehrere Tarife empfohlen hat. Ob der Beratene der Empfehlung folgt oder nicht, ist für den Anspruch auf das Honorar unerheblich.

In jedem Fall ist es sinnvoll im Vorfeld einer Honorarberatung oder auch Vermittlung einer Nettopolice eine Honorarvereinbarung zu treffen. Darin werden die vereinbarten Leistungen des Beraters sowie das dafür fällige Honorar festgehalten. Auf diese Weise kann es später nicht zu Missverständnissen kommen.