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Sanierung von Pensionszusagen

PensionszusageÜber Jahrzehnte galt die Pensionszusage als der Königsweg der betrieblichen Altersversorgung. Sie ist der älteste und am weitesten verbreitete Durchführungsweg. Mehr als 200 Milliarden Euro betragen die Pensionsrückstellungen in den Bilanzen der deutschen Unternehmen.

Doch seit Kreditgeber und Rating-Agenturen die Pensionsrückstellungen in den Bilanzen negativ bewerten, sind sie in den Fokus der Kritik geraten. Immer mehr Großunternehmen spielen mit dem Gedanken, ihre Pensionsverpflichtungen auszugliedern. Mittlerweile gibt es vielfältige Varianten der Leistungsübernahme mit „Liquiditätsschonenden“ Ausgestaltungen. Aber sind Pensionsrückstellungen wirklich Blei in der Bilanz? Eine allseits verbindliche Antwort gibt es nicht. Der Mittelstand sollte zumindest keine vorschnellen Entscheidungen treffen.

Es gilt dabei, unternehmensspezifische Fakten wie die wirtschaftliche Lage des Unternehmens sowie steuerliche und betriebswirtschaftliche Notwendigkeiten zu beachten.

Ein Großteil der bestehenden Pensionszusagen ist mit Fehlern behaftet. Besonders bedenklich sind nicht rückgedeckte Pensionszusagen. Das Problem: die Pensionsrückstellung allein stellt nicht das im Leistungsfall benötigte Kapital zur Verfügung. Es ist also für eine gesicherte Finanzierung der Zusage zu sorgen. Dabei sehen sich die Unternehmen – ähnlich wie die gesetzliche Rentenversicherung – demographischen und strukturellen Risiken ausgesetzt. Ein Grund mehr, für eine effiziente Rückdeckung Sorge zu tragen. Aus unserer Sicht ist und bleibt die Pensionszusage attraktiver Versorgungsweg für Arbeitgeber und Arbeitnehmer.